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Aktivierende Pflege

Aktivierende Pflege innerhalb der Rehabilitation ist eine der wichtigsten Formen der alltagsnahen Therapie, durch die der Patient Hilfe zur Selbsthilfe erfährt.

Pflege in der Rehabilitation beschränkt sich nicht nur auf krankheitsbedingte Probleme, sondern fördert den Patienten in seinen verbliebenen Fähigkeiten. Hierbei kommen spezielle pflegetherapeutische Konzepte wie z.B. Bobath, Kinästhetik und Basale Stimulation, zum Einsatz.

Je nach Schweregrad der Erkrankung umfasst die Pflege verschiedene Maßnahmen, die individuell geplant und durchgeführt werden:

  • Anleitung und Unterstützung bei allen Aktivitäten des täglichen Lebens, wie z.B. Waschen, An- und Ausziehen, Essen etc.
  • Patientenschulung, z.B. zur Insulin-Selbstinjektion
  • Beratung und Anleitung von Angehörigen, z.B. im Umgang mit pflegerischen Hilfsmitteln wie Inkontinenzprodukten, Gestaltung des häuslichen Umfeldes und Verabreichen von Medikamenten
  • Durchführung der Behandlungspflege (Wundversorgung).
Die aktivierende Pflege ist ein Baustein der Gesamttherapie. Krankenschwestern und Krankenpfleger stimmen sich mit den Therapeuten über das gemeinsame Vorgehen im pflegetherapeutischen Team ab.

Durch kontinuierliche hausinterne Fortbildungen ist eine hohe fachliche Kompetenz unserer Mitarbeiter/innen im Pflegedienst gewährleistet.

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Fachschule für Physiotherapie
Letzte Änderung: 26.05.2006 / 09:05 Uhr
Ausgedruckt am 05.09.2010 / 05:05