Beckenbodentraining für Frauen und Männer

Physiotherapie hilft bei Inkontinenz

Jede zweite Frau und jeder fünfte Mann wird in seinem Leben mit Harn- und Stuhlinkontinenz konfrontiert. Dies hat nicht nur körperliche Auswirkungen, sondern verursacht häufig auch psychische Probleme.

Unter fachlicher Anleitung in Kombination mit einem gezielten physiotherapeutischen Training lässt sich die Situation für viele Betroffene verbessern. Ein speziell ausgebildetes Therapeutenteam des Ambulanten Therapiezentrums in der m&i-Fachklinik Bad Pyrmont hat dazu spezielle Trainings entwickelt. Das Konzept wurde in enger Abstimmung mit dem niedergelassenen Urologen, Marco Wulff, dem Chefarzt der Frauenklinik des Kreiskrankenhauses in Hameln, Dr. Thomas Noesselt, und der Therapeutin Ulrike Vogelsang erarbeitet.

Wir beraten Sie gerne!

auch über

  • Fachärztliche Inkontinenzdiagnostik und Urodynamik
  • Fachärztliche Senkungs- und Prolapsdiagnostik sowie Beckenbodendiagnostik 
  • Funktionsdiagnostik und -training mit Biofeedbackgerät

Termine und Anmeldung
erfragen Sie unter Telefon: 05281 6210-1014

Anmeldeformular

  • Ist das Ihre Situation?
  • Das sind mögliche Ursachen
  • Das ist unsere Therapie
  • Unsere praktischen Trainings beinhalten
  • Das ist unser Therapieangebot
  • Das sind unsere Ansprechpartner
  • Kosten
Ist das Ihre Situation?
  • Urinverlust beim Husten, Lachen oder Hüpfen
  • Winde oder Stuhl gehen ungewollt ab
  • Im Bauch das Gefühl von „Schwere“ oder „Zug nach unten“
  • Häufiger und quälender Harndrang
  • Blasen- und Darmentleerungsstörungen 
  • Rückenbeschwerden
  • Häufige Blasenentzündungen 
  • Gelegentlich Errektionsstörungen beim Mann
Das sind mögliche Ursachen

Inkontinenz kann die Folge sein von:

  • belastendem Sitzen, Bücken und Heben im Alltag
  • Schwäche in Beckenboden, Bauch und Rückenmuskulatur
  • Dysbalance der Rumpfmuskulatur
  • Unterleibs- und Prostataoperationen
  • chronischer Verstopfung
  • hormoneller Umstellung in den Wechseljahren 
  • Dauerbelastung durch Hustenattacken
  • schweren Geburten
  • Bindegewebsschwäche
  • Bewegungsmangel
Das ist unsere Therapie

Wir vermitteln in unseren Präventions- und Therapiekursen Informationen über:

  • Anatomie und Funktion des Beckenbodens sowie der weiblichen und männlichen Beckenorgane
  • Speicher- und Entleerungsmechanismen von Blase und Darm
  • Ursachen von Inkontinenz und Senkung
  • Beziehung von Körperhaltung, Atmung und Beckenbodenaktivität 
  • Geeignete Sportarten und angemessene Freizeitgestaltung 
  • Einsatz von Hilfsmitteln 
  • Elektrostimulation
  • Biofeedback
Unsere praktischen Trainings beinhalten
  • Verbesserung der Wahrnehmungsfähigkeit für Beckenboden, Atmung und Haltung 
  • Kräftigung der Beckenmuskulatur 
  • Blasen- und Toilettentraining
  • Reflexzonentherapie am Fuß
Das ist unser Therapieangebot

Sie erlernen verschiedene Möglichkeiten, Ihren Beckenboden bewusst zu aktivieren und sich im Alltag beckenbodenschonend zu bewegen. Dazu bieten wir 3 unterschiedliche Gruppen an:

1. Präventive Beckenbodenschule für Frauen und Männer
2. Training für Frauen mit Beckenbodenschwäche oder Vorerkrankungen
3. Training für Männer mit Beckenbodenschwäche oder Vorerkrankungen

Einzeltherapieangebote empfehlen wir z. B.

  • Frauen vor und nach Unterleibsoperationen 
  • Frauen nach belastenden Geburten 
  • Männern nach Prostataoperationen
Das sind unsere Ansprechpartner

Ärztliche Beratung:

Marco Wulff
Facharzt für Urologie
Bahnhofstraße 10 
31812 Bad Pyrmont
Telefon: 0 52 81- 60 94 52

 

Ärztliche Kursbegleitung:

Dr. med Thomas Noesselt
Chefarzt der Frauenklinik des Sana-Klinikums Hameln-Pyrmont
Urodynamik und Inkontinenzberatungsstelle
Wilhelmstr. 5 
31785 Hameln 
Tel. 0 51 51 - 97 12 41

Kursleitung:

Ulrike Vogelsang
Physiotherapeutin im Ambulanten Therapiezentrum
in der m&i-Fachklinik Bad Pyrmont
Tel. 0 52 81 - 62 10 - 10 14

Kosten

Die Gruppenbehandlung richtet sich an Selbstzahler.

  • Die Einzelbehandlung erfolgt auf Rezept. 
  • Für das Präventionsangebot nach §20 Abs. 1 SBG V benötigen Sie eine ärztliche Verordnung.

Erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer Krankenkasse über Höhe und Möglichkeiten der Kostenübernahme.

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