Geriatrie

Geriatrische Rehabilitation

(Geriatrie = Altersmedizin)

Auf Grundlage einer respektvollen Begegnung und würdevollen Behandlung hilft die m&i-Fachklinik Bad Pyrmont älteren, mehrfach erkrankten Patienten, ihre Beschwerden zu lindern und an ihren vertrauten Lebensbereichen wieder teilhaben zu können. Unter dieser Prämisse hat die Fachklinik eine Geriatrische Fachabteilung eingerichtet.

Die langjährigen Erfahrungen der m&i-Fachklinik Bad Pyrmont in der medizinischen Rehabilitation werden in dieser eigenständigen Abteilung gebündelt. Unterstützt wird die Geriatrie von den etablierten Fachabteilungen für Orthopädie/Traumatologie und dem Rheumazentrum.

Die Kombination mehrerer Fachbereiche unter einem Dach stellt die Grundlage für ein therapeutisch-rehabilitatives Gesamtkonzept dar, das der Multimorbidität sowie den verschiedensten chronischen Schädigungen, Funktionsstörungen und Beeinträchtigungen betagter Menschen in idealer Weise gerecht wird.

In der m&i-Fachklinik Bad Pyrmont wird großen Wert darauf gelegt, noch vorhandenes Rehabilitationspotenzial bei älteren Menschen zu erkennen, die Rehabilitationsfähigkeit festzustellen und gezielt zum Schwerpunkt therapeutischer Bemühungen zu machen.

Hier können Sie sich unsere aktuelle Broschüre downloaden.

Außerdem finden Sie hier das Zertifikat und die Mitgliedsurkunde des Bundesverbandes Geriatrie.

  • Was ist Geriatrie?
  • Hintergrund/Geschichte
Was ist Geriatrie?

Die geriatrische Medizin verabschiedet sich von dem klassischen Modell der organzentrierten kausalen Therapie – der interdisziplinäre Ansatz ist die Grundlage für die patientenzentrierte optimale Versorgung. Hier werden Bereiche der Inneren Medizin, Allgemeinmedizin sowie rehabilitativen und physikalischen Medizin miteinander vernetzt.

Die geriatrische Patientengruppe definiert sich durch eine geriatrietypische Multimorbidität (Mehrfacherkrankung) und durch eine erhöhte Vulnerabilität (Verwundbarkeit) mit dem Auftreten von Komplikationen, Folgeerkrankungen, Gefahr der Chronifizierung und letztendlich dem Verlust der Autonomie und des Selbsthilfestatus. Das Lebensalter (>69 Jahre) ist kein starres Kriterium.

Die Altersmedizin beschäftigt sich mit funktionellen Syndromen, die als gemeinsame Endstrecke vieler Erkrankungen zusammengefasst werden. Plakativ wird hier oft der Begriff der „I“-Giganten der Altersmedizin gebraucht. neuere geriatrische „Is“ kamen hinzu - diese sind die Grundlage, Problembereiche und zugleich Therapieansätze der geriatrischen Medizin.

"I"-Giganten der Altersmedizin:

  • Immobilität
  • Instabilität
  • Intellektueller Abbau
  • Inkontinenz

Neue geriatrische "Is"

  • Einsamkeit (Isolation)
  • Schlaflosigkeit (Insomnia)
  • Soziale Armut (Impecunia)
  • Hör- und Seheinschränkungen (Impaired Eye/Ear)
Hintergrund/Geschichte

Die geriatrische Versorgung ist keine Erfindung der letzten Jahre, sondern hat Ihren Ursprung bereits Anfang des 20. Jahrhunderts. Die strukturelle Entwicklung und Anfangsdynamik wurde allerdings durch die nationalsozialistische Diktatur gebremst.

Ende der 60er Jahre entstand die erste geriatrische Klinik in Hofgeismar. Die dezentrale Gesundheitspolitik entwickelte unterschiedliche landesspezifische Versorgungskonzepte, die weiterhin bestehen. Demgegenüber wurden Dachorganisationen gegründet. Als wichtige Fachgesellschaften sind hier die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie und die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie zu nennen. Auf Grundlage einer respektvollen Begegnung und würdevollen Behandlung hilft die m&i-Fachklinik Bad Pyrmont älteren, mehrfach erkrankten Patienten, ihr Beschwerden zu lindern und an ihren vertrauten Lebensbereichen wieder teilhaben zu können. Unter dieser Prämisse wurde die Fachklinik Bad Pyrmont um eine geriatrische Einheit erweitert.

www.dggeriatrie.de Deutsche Gesellschaft für Geriatrie
www.dggg-online.de Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie

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