Unser Behandlungskonzept in der Fachabteilung für Rheumatologie/Immunologie/Innere Medizin

Die großzügigen und modernen Therapieräume der Fachabteilung für Rheumatologie, Immunologie und Innere Medizin der m&i-Fachklinik Bad Pyrmont sind speziell auf die Bedürfnisse von Rheumapatienten ausgerichtet.





Wir verfügen über

  • beheiztes Bewegungsbad (32° C)
  • hochspezialisierte Kältekammer (Kryosauna) bis zu -160° C
  • Hyperthermiegerät zur Erwärmung des gesamten Körpers
  • Naturmoorpackungen
  • moderne Geräte in der medizinischen Trainingstherapie



  • Kältekamme (Kryosauna) - Schmerzlinderung durch Kältetherapie
  • Hyperthermie - Wie Wärme den Körper heilt
  • Rheumafasten - Erneuerung des Stoffwechsels

Die Kältekammerbehandlung (Kryotherapiesauna) ist eine wirkungsvolle und nebenwirkungsfreie Therapie.

Bei dieser Ganzkörperkältebehandlung handelt es sich um eine Heilmethode, die extrem tiefe Temperaturen (bis -160 °C) nutzt. Entzündete Gelenke reagieren oft sehr gut auf Kälteanwendungen. Sind mehrere Gelenke gleichzeitig betroffen, bietet sich eine Therapie in der Kryosauna an. Der Patient hält sich in der Kältekammer nur wenige Minuten auf, die Schmerzlinderung oder sogar Schmerzfreiheit dauert danach mehrere Stunden an, wodurch die anschließenden Therapien optimal genutzt und wahrgenommen werden können.

Die Kältekammer ist wirksam bei Patienten mit:

  • entzündlichen Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen (z. B. Polyarthritis, M. Bechterew)
  • Fibromyalgiesyndrom
  • Muskelverspannungen
  • Beschwerden nach Gelenkoperationen mit Schwellungen
  • Hauterkrankungen mit Juckreiz
  • Depressionen
  • Schmerzerkrankungen

Die milde und moderate Ganzkörperhyperthermie (ca. 38,5° C) kann, ähnlich dem natürlichen Fieber, die Mikrozirkulation verbessern, den Stoffwechsel intensivieren, Regulationsstarren durchbrechen und das Immunsystem aktivieren.

Durch die Anregung der Selbstheilungskräfte des Organismus öffnet sich ein weites Indikationsspektrum. Im Mittelpunkt unseres Interesses stehen chronische Schmerzsyndrome (z. B. Fibromyalgie) und rheumatische Erkrankungen im subakuten Stadium. Aber auch bei Arthrosen und chronischen Rückenschmerzen (Morbus Bechterew) zeigt die Ganzkörpererwärmung positive Auswirkungen, wie Lockerung der Muskeln und Beschleunigung des Stoffwechsels.

Die Erwärmung des Körpers erfolgt in angenehmer Atmosphäre und bequemer Lagerung mit wassergefilterter Infrarot-A-Wärmestrahlung. Hierbei handelt es sich um den hautverträglichen Teil der infraroten Sonnenstrahlung, der durch seine Eindringtiefe in der Lage ist, den gesamten Körper und das Blut zu erwärmen.

Die Behandlungsdauer beträgt ca. 60 bis 90 Minuten. Im Anschluss daran ist eine zweistündige Ruhephase einzuhalten.

Im Rahmen des Rheumafastens werden dem Körper entzündungsfördernde Stoffe entzogen (zum Beispiel Arachidonsäure). Gleichzeitig verändert es positiv das Ernährungsbewusstsein und fördert die Umstellung auf eine für den Rheumatiker nützliche fleischarme und vollwertige Ernährung.

Daher empfehlen wir während des stationären Aufenthaltes, an dem Fastenprogramm unter ärztlicher Aufsicht und ernährungswissenschaftlicher Begleitung teilzunehmen.

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