Schwerpunkte/Spezialisierungen

  • Chronische Wirbelsäulenschmerzsyndrome nach konservativer Vorbehandlung
  • Nachbehandlung nach Bandscheiben- und sonstigen Wirbelsäulenoperationen
  • Akute zervikale und lumbale radikuläre Schmerzen
  • Chronische Schmerzen der Bewegungsorgane im Bereich der Muskulatur, der Sehnen des Bindegewebes und der Gelenke
  • Chronische Schmerzen nach Unfallschäden oder als Operationsfolge
  • Chronische Schmerzen nach Amputation
  • Chronische Kopfschmerzen in den unterschiedlichen Formen, wie zum Beispiel Migräne, Spannungskopfschmerz, posttraumatischer Schmerz, medikamentinduzierter Schmerz und atypischer Gesichtsschmerz
  • Ischämieschmerzen
  • Weichteilschmerzen wie Fibromyalgiesyndrom, Polymyalgie, Polymyositis
  • Neuropathische Schmerzen wie Neuralgien, sympathische Reflexdystrophien, Deafferenzierungs-, Phantom- und Stumpfschmerzen, Engpass-Syndrom, Polyneuropathien
  • Kältekammer (Kryosauna)
  • Hyperthermie
Schmerzlinderung durch Kältetherapie

Kältekammerbehandlung (Kryotherapiesauna) – eine wirkungsvolle und nebenwirkungsfreie Therapie

Bei dieser Ganzkörperkältebehandlung handelt es sich um eine Heilmethode, die extrem tiefe Temperaturen (bis -160 °C) nutzt. Entzündete Gelenke reagieren oft sehr gut auf Kälteanwendungen. Sind mehrere Gelenke gleichzeitig betroffen, bietet sich eine Therapie in der Kryosauna an. Der Patient hält sich in der Kältekammer nur wenige Minuten auf, die Schmerzlinderung oder sogar Schmerzfreiheit dauert danach mehrere Stunden an, wodurch die anschließenden Therapien optimal genutzt und wahrgenommen werden können.

Die Kältekammer ist wirksam bei Patienten mit:

  • entzündlichen Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen (z. B. Polyarthritis, M. Bechterew)
  • Fibromyalgiesyndrom
  • Muskelverspannungen
  • Beschwerden nach Gelenkoperationen mit Schwellungen
  • Hauterkrankungen mit Juckreiz
  • Depressionen
  • Schmerzerkrankungen
Wie Wärme den Körper heilt

Die milde und moderate Ganzkörperhyperthermie (ca. 38,5° C) kann, ähnlich dem natürlichen Fieber, die Mikrozirkulation verbessern, den Stoffwechsel intensivieren, Regulationsstarren durchbrechen und das Immunsystem aktivieren.

Durch die Anregung der Selbstheilungskräfte des Organismus öffnet sich ein weites Indikationsspektrum. Im Mittelpunkt unseres Interesses stehen chronische Schmerzsyndrome (z. B. Fibromyalgie) und rheumatische Erkrankungen im subakuten Stadium. Aber auch bei Arthrosen und chronischen Rückenschmerzen (Morbus Bechterew) zeigt die Ganzkörpererwärmung positive Auswirkungen, wie Lockerung der Muskeln und Beschleunigung des Stoffwechsels.

Die Erwärmung des Körpers erfolgt in angenehmer Atmosphäre und bequemer Lagerung mit wassergefilterter Infrarot-A-Wärmestrahlung. Hierbei handelt es sich um den hautverträglichen Teil der infraroten Sonnenstrahlung, der durch seine Eindringtiefe in der Lage ist, den gesamten Körper und das Blut zu erwärmen.

Die Behandlungsdauer beträgt ca. 60 bis 90 Minuten. Im Anschluss daran ist eine zweistündige Ruhephase einzuhalten.

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