Naturheilverfahren

Zusätzliche ärztliche Behandlungsmaßnahmen

An der m&i-Fachklinik Bad Pyrmont kommen auch bestimmte Naturheilverfahren zur Anwendung.  
Neben den von Sebastian Kneipp (1821 - 1897) beschriebenen fünf Elementen der Naturheilkunde "Wasser, Bewegung, Ernährung, Heilkräuter und Lebensordnung" bieten wir folgende zusätzliche ärztliche Behandlungsmaßnahmen an:

  • Homöopathie
  • Chirotherapie
  • Neuraltherapie
  • therapeutische Lokalanästhesie
  • Homöopathie
  • Chirotherapie
  • Neuraltherapie
  • Therapeutische Lokalanästhesie

Die Homöopathie (griech. homoios = ähnlich, pathos = Leiden, also ähnliches Leiden) ist eine alternative Heilmethode, die von Samuel Hahnemann (* 10. April 1755 in Meißen; ” 2. Juli 1843 in Paris) begründet wurde. Dieser versuchte nach dem von ihm selbst aufgestellten Grundsatz "Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt", Krankheiten zu heilen.

Innerhalb der Medizin lässt sich die Homöopathie als Regulationstherapie einordnen. Ihr Ziel ist die Regulation und Harmonisierung der körpereigenen Funktionen mit Hilfe einer individuell gewählten Arznei.

Die homöopathische Behandlung beruht auf der Kenntnis der Symptome, die ein Mittel bei einem gesunden Menschen auslösen kann. Die Mittelwahl beruht auf einer homöopathischen Anamnese des Patienten.

Die Chirotherapie oder Manualtherapie behandelt reversible (heilbare) Erkrankungen des Bewegungssystems (einschließlich ihrer Folgeerscheinungen oder Auswirkungen auf innere Organe) mit Hilfe besonderer manueller (manuell: "von Hand") Untersuchungs- und Behandlungstechniken.

Durch differenzierte Tast- und Bewegungsprüfungen sind die Funktionsstörungen einzelner Gelenke an der Wirbelsäule, den Rippen-Wirbel-Gelenken, dem Kreuzdarmbeingelenk und den Extremitäten-Gelenken zu objektivieren.

Die Behandlung erfolgt mit weichen Mobilisations- und/oder Manipulationstechniken, wodurch reflektorische Muskelverspannungen gelöst und ausgeschaltet werden.

Die Neuraltherapie nach Huneke wird als Regulationstherapie im Rahmen der Ganzheitstherapie eingesetzt, wobei verschiedene Lokalanästhetika (als Lokalanästhetikum werden Anästhetika zur örtlichen Betäubung bezeichnet.) in jeweils geringen Mengen verwendet werden können.

Die Behandlung kann im Sinne einer lokalen Schmerzpunktbehandlung, als Segmenttherapie oder als Störfeldbehandlung erfolgen. Störfelder im Sinne von Huneke können Narben, Granulome oder alte Entzündungsherde sein. Akupunkturpunkte können besonders wirksam in diese Infiltrationstechnik einbezogen werden.

Der frühzeitige Einsatz der Neuraltherapie kann wesentlich dazu beitragen, dass die Chronifizierung von Schmerzen vermieden wird. Durch das Ausschalten des Schmerzes kann augenblicklich eine Normalisierung der Muskelspannung und eine Verbesserung der Durchblutung erzielt werden.

Hier werden mit dem Lokalanästhetikum gezielt Schmerzpunkte, wie z. B. Triggerpunkte, Band- und Muskelansätze sowie Nervenaustrittsstellen infiltriert.

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